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Der Tierpark zeigt eine große Anzahl an Tieren, die im oder am Wasser leben:

 

SEEHUNDE

Zu den beliebsten Tieren zählen unsere Seehunde. In dem großzügig angelegten Becken sind besonders die täglichen Besucherfütterungen ein wahres Highlight. Der Einbau von großen Unterwasserscheiben ermöglicht es, diese schnellen Raubtiere unter Wasser zu erleben.

Wer einmal einen etwas träge wirkenden Seehund an Land erlebt hat, kann es kaum glauben, wie sich diese Tiere in ihrem Element Wasser zu wahren Schwimmkünstlern entwickeln.

Zusätzlich zum großen Hauptbecken besitzt der Tierpark zwei kleinere Nebenbecken, die eine sehr wichtige Rolle im Leben unserer Seehunde spielen: die kleinen Seehundbabys lernen dort das Fressen von Fischen! Unglaublich aber wahr, auch in der Natur ist es so, dass die Seehundmutter das Jungtier bereits nach ca. 6 Wochen Säugezeit verläßt, da die Paarungszeit beginnt. Die Seehundbabys sind von da an auf sich alleine gestellt und müssen sich das Fressen der Fische mühsam selbst beibringen. Im Tierpark hätten die Kleinen im Hauptbecken keine Chance es in Ruhe zu lernen, da die erwachsenen Tiere ihnen alles vor der Nase wegschnappen würden. Und wie im richtigen Leben auch, dauert es bei einigen mit dem Lernen länger während es bei anderen bereits innerhalb einer Woche klappt.

 

FISCHOTTER UND ZWERGOTTER

Neben den Seehunden gehören vorallem die verspielten Fisch- und Zwergotter zu den absoluten Lieblingen aller Besucher. Während die aus Südostasien stammenden Zwergotter in größeren “Familienclans” zusammenleben, sind die europäischen Fischotter eher einzelgängerisch veranlagt.

Im Tierpark haben wir bei den Fischottern einige sehr verträgliche Vertreter dieser Tierart, die den Besuchern ein richtiges “Familienleben” zeigen. Neben den beiden Elterntieren sind häufig Jungtiere auf der Anlage, die gemeinsam von den Eltern aufgezogen werden. Wenn man den eleganten Fischottern beim Tauchen und Toben im Wasser  zuguckt, kann man sich kaum vorstellen, was für ein “Drama” sich im Vorwege abspielt: damit Fischotterbabys das Schwimmen und Tauchen auch lernen, bekommen sie Unterricht von ihren Eltern. Dieser Unterricht sieht folgendermaßen aus: das Baby wird am Nackenfell ins Wasser gezogen und von den Eltern daran gehindert wieder an Land zu gelangen. Klingt rigoros, klappt aber immer, auch wenn die Kleinen anfangs einen Höllenlarm machen, um auf ihren “hoffnungslose” Situation aufmerksam zu machen.

 

BIBER

Im Gehege nebenan geht es etwas ruhiger zu, während die Biber gemächlich ihre Bahnen in ihren Becken ziehen.

Der Tierpark zeigt zwei unterschiedliche Arten: den kanadischen und den europäischen Biber.

Diese beiden Arten bewohnen natürlich unterschiedliche Gehege, um eine Artenvermischung zu vermeiden. Trotz des ersten gemächlichen Eindrucks sind Biber wenn sie sich bedroht fühlen extrem schnelle und wendige Tiere. Um ihre Artgenossen zu warnen, schlagen sie laut mit ihrer “Kelle” (Schwanz) auf die Wasseroberfläche und tauchen fast augenblicklich ab, um sich vor Feinden zu verstecken.

Als Besonderheit zeigt der Tierpark auf der sehr natürlich strukturierten Anlage der Kanadischen Biber eine natürliche Biberburg, die die Tiere eigenständig aus Stämmen und Schlamm zusammengetragen haben. Der Zugang zu dieser Burg liegt zum Schutz vor Feinden unter Wasser.

HUMBOLDT- PINGUIN

Die neuesten Vertreter der Tiere im Wasser sind unsere kleinen Humboldt- Pinguine. Die sehr großzügig angelegte Anlage wurde erst im Juli 2009 neu eröffnet und erfreut sich bereits größter Beliebtheit bei Tier und Mensch!

Die Anlage bietet den Besuchern viele verschiedene Aussichtspunkte: den Wasserfall mit anschließendem Bachlauf, der Blick ins tiefe Wasser von der Holzterrasse aus oder doch lieber ein Blick durch die Unterwasserscheiben, bei dem häufig die Pinguine ihre Geschwindigkeit und Eleganz im Wasser beweisen. Die gesamte Anlage wurde sehr schön in die Landschaft eingebettet und bietet viele Punkte zum Verweilen an.